Erstickungsgefühle, Panik und Angst

Schlafstörungen mit Erstickungsgefühl

Von Mark Magnus I Datum: 07.02.2013

Ich wache regelmäßig und mehrmals in der Nacht während des Einschlafens (im übergang zur tiefschlafphase) panisch auf, mit dem Gefühl als würde ich gerade Ersticken. Zudem fühlt es sich immer an, als würde der Atemreflex nicht funktionieren und als hätte ich seit minuten nicht mehr richtig  Luft  bekommen.

Kurz gesagt es fühlt sich wie ersticken an, begleitet von dem  Reflex, Gefühl oder der Angst als würde man jetzt sterben. Das alles läuft weitestgehend unkontrolierbar ab. Das mehrmals die Nacht und das wars dann mit der Erholung beim schlafen.

Danach:
Panik … Herzklopfen …Orientierungslosigkeit … Angst vor dem einschlafen … etc …

Wichtige Infos für den Arzt

Am Anfang der Untersuchungen steht die Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese). Danach folgen apparative Untersuchungen, am wichtigsten sind die Röntgen- und Lungenfunktionsuntersuchung. Damit der Arzt die richtige Diagnose stellen kann, sind folgende Informationen sehr wichtig:

  • Wann ist die Atemnot aufgetreten, wo waren Sie zu dem Zeitpunkt?
  •  Gab es weitere Beschwerden?
  • Gibt es auslösende oder erschwerende Faktoren?
  • Besteht ein Zusammenhang mit körperlichen Aktivitäten?
  • Tritt die Luftnot während der Belastung auf oder erst danach?
  • Ist die Luftnot zeitweilig oder andauernd?
  • Empfinden Sie die Luftnot immer gleich, oder verändert sie sich, wird sie besser oder stärker?
  • Zu welcher Tageszeit haben Sie Luftnot?
  • Tritt die Luftnot auch nachts auf?
  • Ist die Luftnot abhängig von bestimmten Körperlagen (Liegen, Sitzen)?

Link: http://www.netdoktor.de/Symptome/Atemnot-Dyspnoe-9360.html

Generalisierte Angst

Ausgeprägte Sorgen und Befürchtungen um Alltägliches können sich zu einer allgemeinen  Angst steigern. Allgemeine Angstzustände (Fachbegriff: generalisierte Angststörungen) sind gekennzeichnet durch anhaltende, länger dauernde oder gar ausgeprägte Befürchtungen oder Sorgen um einen oder mehrere Lebensbereiche: z. B. Partnerschaft, Familie, Arbeit, Finanzen. Gelegentlich findet sich auch keine konkret benennbare Ursache. Diese Angstzustände quälen durch zusätzliche seelische und körperliche Beschwerden und – im Laufe der Zeit – auch entsprechenden Folgen:

  • Ständige Ängstlichkeit, Sorgenbereitschaft, Befürchtungen jeglicher Art ohne ausreichenden Grund.
  • Merk- und Konzentrationsstörungen
  • Gefühl der Benommenheit
  • Nervös, ungeduldig, reizbar, gelegentlich überwach („überdreht“), schreckhaft.
  • Rasch ablenkbar, unfähig, sich zu entspannen, schnell aufgeregt, sprunghaft.
  • Innerlich unruhig, zitternd, bebend, angespannt.
  •  Schweißneigung, kalte und feuchte Hände oder diffuses Schwitzen,
  • Mundtrockenheit, Kloß im Hals (Würgegefühl), rasches Erröten, Blässe, Lidzucken
  • Hitzewallungen und Kälteschauer
  • Unbehagen in der Magengrube, empfindlicher Magen, Durchfallneigung
  • Zittern, Muskelschmerzen
  • schneller Puls, Herzklopfen, Herzrasen, vermehrte und verstärkte Atemzüge
  • unklare Missempfindungen am ganzen Körper usw.

Die Behandlung hat große Fortschritte gemacht.

Der Verlauf ist langwierig und wechselnd. Bei ständiger Rückfallgefahr droht schließlich eine Langzeiterkrankung (sogenannte Chronifizierung). Eine generalisierte Angststörung ist dennoch gut zu behandeln. Mit Medikamenten und Psychotherapie kann in der Regel eine Rückfallgefährdung stark minimiert werden.
Mit folgenden Fragen kann man das anfangs meist unklare Beschwerdebild einigermaßen eingrenzen. Dieser Selbsttest ist entnommen aus dem „Therapie-Ratgeber“ von Prof. Dr. Hans-Ulrich Wittichen. Die Diagnose kann nur von einem Diplompsychologen, Psychotherapeuten oder Nervenarzt gestellt werden. Der Test ist eine Hilfe. Wenn Sie viele Fragen mit „Ja“ beantworten können, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Leiden Sie schon seit vielen Wochen unter immer wiederkehrenden Angstgefühlen, Sorgen oder Befürchtungen?

Haben Sie oft starke Sorgen und Befürchtungen bezüglich alltäglicher Dinge (Familien- und Privatleben oder Berufsleben, Arbeitsplatz, Finanzen) oder bezüglich Ihrer psychischen Gesundheit oder körperlichen Erkrankung?

Seit Sie Ihre Angstgefühle, Sorgen und Befürchtungen haben, leiden Sie da oft unter mehreren der folgenden Probleme:

  •         Ruhelosigkeit und Nervosität?
  •         Schreckhaftigkeit und dem Gefühl, ständig auf dem Sprung zu sein?
  •         Erschöpftheit und leichte Ermüdbarkeit?
  •         Hitzegefühle, Kälteschauer oder Kribbelgefühle?
  •         Muskelverspannungen und seelische Anspannung?
  •         Unruhe und Reizbarkeit?
  •         Konzentrationsschwierigkeiten?
  •         Einschlafschwierigkeiten wegen Sorgen?

Belasten Sie diese Beschwerden und beeinträchtigen Sie diese Sorgen und Ängste stark bei Ihren alltäglichen Aktivitäten?
Fühlen Sie sich diesen Gefühlen ausgeliefert und können Sie die Sorgen und Ängste nicht mehr kontrollieren?

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